Ihren Namen verdankte die 16 Hektar große Hanglage einem akustischen Phänomen. Durch seine besondere Neigung fand der Büchsenknall bei Jagden im angrenzenden Wald hier ein besonders deutliches Echo – ein Spiel mit dem Schall der Kugel. Die Weine der Lage sind immer durch aromatische Noten von Kräutern und Blumenblüten geprägt, die auf den benachbarten Wiesen zu Hause sind. Die Bodenart wird hier vom Schilfsandstein geprägt, durchsetzt mit Keuper.
Silvaner – ein Casteller seit 1659. Am 10. April 1659 konnte noch kein Kellermeister ahnen, dass diese Rebsorte zum Botschafter des Frankenweins heranreifen sollte. Damals ließ ein Gräflich Castell’scher Amtmann 25 Fechser des Silvaners unterhalb vom Schlossberg pflanzen.
"2009" überzeugte bei der Weinlese mit überdurchschnittlichen Mostgewichten und sehr gesundem Lesegut. Ausreichend Niederschläge im Vegetationsverlauf sorgten für ein optimales Pflanzenwachstum. Die Weine präsentieren sich mit fruchtiger Fülle und besitzen ein gutes Lagerpotential.. Selektive Handlese , temperaturkontrollierte Vergärung im Stahltank und partielle Vergärung im Holzfaß. Langes Feinhefelager.
Nase: frisch und vegetativ
Mund: mineralisch cremige Art
Empfehlung: bei 8-10 C° zu hellem Fleisch und Geflügel mit feinen Beilagen