Der Boden ist aus schiefergrusigem, graubraunem, lehmigen Ton. 3 ½ Hektar weit schmiegt sich die Südlage in den Hang. Es ist eine alte Lage, als Trucberch oder Trauperg bereits um 1266 urkundlich erwähnt. Er liegt etwas abseits vom Dorf. Das mag der Grund gewesen sein, warum die Grafen und später die Fürsten zu Castell den Weinanbau über Jahrhunderte hinweg den Zehntpflichtigen überließen. Seit Jahrzehten wachsen hier Silvaner- und Traminerreben nebeneinander.
„2010“ erfreut den Gaumen mit ausgeprägtem Aroma und einer frischen Struktur. Nach einem wechselhaften Frühjahr mit teils schon hohen Temperaturen bescherte der August uns reichlich Regen. In der dann folgenden stabilen Herbstwitterung konnten wir durch aufwändige händische Lese gute Qualitäten ernten.
Nase: etwas würzig und feiner Rosenduft
Mund: spritzige Säure
Empfehlung: bei 10-12 C° als Aperitif, zur asiatischen Küche, Leberparfaits oder zum Edelschimmelkäse.