Der Boden ist aus schiefergrusigem, graubraunem, lehmigen Ton. 3 ½ Hektar weit schmiegt sich die Südlage in den Hang. Es ist eine alte Lage, als Trucberch oder Trauperg bereits um 1266 urkundlich erwähnt. Er liegt etwas abseits vom Dorf. Das mag der Grund gewesen sein, warum die Grafen und später die Fürsten zu Castell den Weinanbau über Jahrhunderte hinweg den Zehntpflichtigen überließen.
Silvaner – ein Casteller seit 1659. Am 10. April 1659 konnte noch kein Kellermeister ahnen, dass diese Rebsorte zum Botschafter des Frankenweins heranreifen sollte. Damals ließ ein Gräflich Castell’scher Amtmann 25 Fechser des Silvaners unterhalb vom Schlossberg pflanzen.
"2008" präsentiert sich lebendig, spritzig und frisch mit einem stabilen Säuregerüst und einer ausgeprägten Aromatik. Viel Geschmack, eine angenehme Fülle und ein gutes Lagerpotential zeichnen diesen Wein aus. Selektive Handlese, temperaturgesteuerte Vergärung, langes Lager auf der Feinhefe und Ausbau im Edelstahltank.
Preis des Silvaner Forums beim Internationalen Silvaner Wettbewerb 2009; GOLD der Fränkischen Weinprämierung 2010;
Gault-Millau 2010 Finalist der Jahrgangsbesten Silvaner
Nase: Mirabelle, Honigmelone, weiße Johannisbeere
Mund: außerordentliche Mineralik und Länge, ein Wein für Entdecker
Empfehlung: bei 9-11 °C zu hellem Fleisch und Geflügel mit zartem Gemüse