Hingeduckt, gekrümmt erstrecken sich die 13 Hektar vom Dorf aus nach Osten. In der Hanglage mit rund 16 % Steigung, die im Schutz des darüber liegenden Waldes steht, wird auf dem schweren lehmigen Ton überwiegend Müller-Thurgau angebaut.
Im Herbst 1689 pflanzte man dort „allerhand gute Fechser“, Sorten, die heute fast in Vergessenheit geraten sind - den Gutedel, den Süßschwarz oder den grob weißen Elbling.
Müller-Thurgau wurde 1882 von Professor Dr. Müller, einem Schweizer aus dem Kanton Thurgau, in Geisenheim gezüchtet und gewinnt zunehmend an Image.
"2009" überzeugte bei der Weinlese mit überdurchschnittlichen Mostgewichten und sehr gesundem Lesegut. Ausreichend Niederschläge im Vegetationsverlauf sorgten für ein optimales Pflanzenwachstum. Die Weine präsentieren sich mit fruchtiger Fülle und besitzen ein gutes Lagerpotential. Selektive Handlese, Temperaturgesteuerte Gärung, langes Lager auf der Feinhefe und Ausbau im Edelstahltank.
Nase: frisch, spritzig
Mund: angenehme Säure
Empfehlung: 8-10°Grad, als Begleiter von Kalbs-, Rind- oder Schweinefleisch